URSULA HOHLWEG

Muster überwinden mit Cranio Sacraler Körperarbeit.

Inhaltsverzeichnis

Bei wiederkehrenden Lebensthemen in Alltag, Beruf und Beziehungen.

Die Cranio Sacrale Körperabeit ist eine sehr sanfte und zugleich sehr wirkungsvolle Methode, um tief sitzende Blockaden und bewusste wie unbewusste Programme und Muster zu überwinden.

In einem tiefen Zustand der Entspannung und Regeneration können sich sowohl auf körperlicher als auch energetischer Ebene verfestigte Energien und Blockaden lösen. Die bisher festgehaltene Energie steht Dir nun für neue Verhaltensweisen und Veränderungen zur Verfügung.

Wenn Du das Gefühl hast, Dich im Kreis zu drehen.

Immer und immer wieder vor den selben Themen, Problemen und Herausforderungen zu stehen – und nicht zu wissen warum das so ist -, ist sehr frustrierend. Und es ist total anstrengend, das Gefühl zu haben, nicht vom Fleck zu kommen oder um alles im Leben kämpfen zu müssen.

Wenn sich Dein Leben so anfühlt, als würde einfach gar nichts funktionieren und Du immer wieder das Gefühl hast im falschen Film zu sein, dann kann es daran liegen, dass Du in unbewussten Verhaltensweisen und Mustern gefangen bist.

Unbewusste Verhaltensweisen und Muster lähmen Dich.

Manche Erfahrungen im Leben prägen Dich so sehr, dass Du einen Teil von Dir verlierst.

Dein natürlicher Schutzimpuls trennt Dich von besonders intensiven Energien ab, die dann als unverarbeitete Erfahrungen in Deinem Körper gespeichert bleiben. Oft sind dies Erlebnisse, die so tief in deinem Unterbewusstsein liegen, dass Du gar nicht mehr weißt, dass sie da sind. Oder sie sind schon ganz früh in deinem Leben entstanden – in Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit – eine Zeit, an die Du Dich nicht mehr bewusst erinnern kannst.

Diese Muster waren einmal in deinem Leben sehr wichtig und auch notwendig für Dich, denn sie haben Dich vor großen körperlichen oder seelischen Schmerzen bewahrt. Und genau deshalb ist es auch so schwer aus ihnen auszubrechen, auch wenn sie heute Deinem erfüllten, entspannten und glücklichen Leben im Weg stehen.

Denn durch diese innere Spaltung und Betäubung und die damit verbundene veränderte Selbstwahrnehmung gehen Dir viele wichtige Impulse verloren, die Du brauchst, um zu wissen und zu spüren, wo Du gerade wirklich stehst und was Du brauchst. Oft kannst Du auch gar nicht mehr spüren, was alles in Dir steckt und was Du gerne in Deinem Leben verwirklichen willst. Doch ohne den Kontakt zu Deinen wahren Gefühlen und Deinen körperlichen Wahrnehmungen wird Deine Fähigkeit klare Gedanken zu fassen, vernünftig und zielorientiert zu handeln und gesunde Beziehungen zu führen stark geschwächt.

Wie Cranio Sacrale Körperarbeit Dich dabei unterstützen kann, bewusste und unbewusste Muster zu überwinden.

In Kontakt und in Beziehung mit Dir selbst zu sein ist die Grundlage für ein erfülltes Leben und Deine Veränderung.

Ohne liebevolle und achtsame Begleitung und Unterstützung ist aber genau das oft sehr schwer – vor allem dann, wenn es darum geht, alte Schmerzen loszulassen oder Dein Verhalten und Denken in Frage zu stellen.

Die sanften Berührungen und das begleitende Gespräch in der Cranio Sacralen Körperarbeit helfen Dir, wieder in Kontakt und in Beziehung mit Dir selbst zu sein und den Mut und die Kraft zu finden, neue Wege zu gehen.

Die Cranio Sacrale Körperarbeit…

  • hilft Dir auf sehr sanfte und sichere Art und Weise, die Energien von belastenden Erfahrungen zu entladen und schmerzhafte Erlebnisse zu integrieren.
  • Sie beruhigt Dein Nervensystem und vertieft Deine Selbstwahrnehmung.
  • Sie unterstützt Dich dabei, schädliche Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu verstehen und loszulassen – und neue, positive Muster aufzubauen.
  • Sie lässt Dich innerlich still werden – Du findest auf natürliche Art deine Mitte wieder.
  • Sie begleitet Dich dabei, wieder in Kontakt mit Deinen inneren Ressourcen zu treten, die sich als selbstheilende Kräfte in dir entfalten.
  • Sie unterstützt Dich dabei, unterdrückte und blockierte Fähigkeiten und Potenziale zu befreien und Dich wieder in aller Klarheit zu spüren.
  • Sie verbindet Dich wieder mit dem Fluss des Lebens, damit sich Dein Leben wieder zu einem harmonischen Ganzen fügt.
  • Sie öffnet den Raum und die Kraft in Dir, hinderliche und blockierende Muster zu überwinden und neue Wege zu gehen.

Und oftmals eröffnet Dir ein solch tief gehender Prozess eine vollkommen neue Perspektive auf Dich und Dein Leben und schenkt Dir wunderbare Einsichten und Erkenntnisse.

Wiederholen sich bestimmte Erfahrungen und Situationen in Deinem Leben? Dann nimm sie ernst. Es liegt ein Geschenk in ihnen verborgen, dass darauf wartet, von Dir entdeckt zu werden.

Cranio Sacrale Körperarbeit

Was Cranio Sacrale Körperarbeit sonst noch für Dich tun kann.

In meinem Blog-Artikel „Cranio Sacrale Körperarbeit – Was ist das?“ findest Du alle wesentlichen Informationen zu dieser wunderbaren Körperarbeit, ihren Anwendungsfeldern sowie einige Hintergrundinformationen zur Geschichte und Entwicklung der Methode.

Weitere Schwerpunkt-Themen der Cranio Sacralen Körperarbeit sind:

Fragen zum Thema „Muster überwinden mit Cranio Sacraler Körperarbeit“ und Terminvereinbarung.

Ich freue mich darauf, mit Dir gemeinsam alte und einschränkende Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze zu erforschen, zu transformieren und Dich zu neuen Wegen zu ermutigen.

Bitte kontaktiere mich telefonisch, per eMail oder Messenger für weitere Fragen oder Terminvereinbarungen.

Von Herzen,

Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.