Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
Emotionen und Körper.
Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
Spiritualität und Sinnfindung.
Meine Angebote.
Seelenbalsam.
Poesie und Herzgeschichten.
Über mich.
Finde heraus, was in Deinem Leben wirklich zählt - im Angesicht Deiner eigenen Vergänglichkeit.
Seelenbalsam #352 -
Was wirklich zählt.
Finde heraus, was in Deinem Leben wirklich zählt – im Angesicht Deiner eigenen Vergänglichkeit. Geliebtes Wesen, Dein Ego-Verstand war als ein Sensor, ein Wegweiser für Dein äußeres Leben gedacht. Das...
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Werde weich, ganz sanft, zärtlich fließend. Werde eins mit allem Leben, mit Dir und der Welt.
Seelenbalsam #351 -
Werde weich.
Werde weich, ganz sanft, zärtlich fließend. Werde eins mit allem Leben, mit Dir und der Welt. Geliebtes Wesen, lass die Härte gehen, den Druck, den Zwang, dass Müssen, das Erreichen, die Anstrengung, und die...
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Du bist der Atem Gottes.
Seelenbalsam #350 -
Der Atem Gottes.
Du bist der Atem Gottes. Geliebtes Wesen, auf der Ebene Deiner Existenz geht es um das menschliche Sein – wie auch immer es sich gerade in Deinem Leben gestaltet. Es geht um Deinen einzigartigen, ganz...
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Du bist am richtigen Ort, im genau richtigen Moment. Bist Du bereit?
Seelenbalsam #349 -
Bist Du bereit?
Du bist am richtigen Ort, im genau richtigen Moment. Bist Du bereit? Geliebtes Wesen, Dein Schmerz ist Dein Widerstand gegen Dein Gefühl. Und Dein Widerstand wurde durch eines Deiner Urteile erschaffen....
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Sei Dir selbst der beste Freund.
Seelenbalsam #348 -
Der beste Freund.
Sei Dir selbst der beste Freund. Geliebtes Wesen, wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst bist, wirst Du feststellen, dass Du mit Dir selbst viel härter ins Gericht gehst, als mit jedem anderen Menschen. Für Deine...
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Du darfst Deine Gefühle zeigen. Auch Deine Verletzlichkeit.
Seelenbalsam #347 -
Gefühle zeigen.
Du darfst Deine Gefühle zeigen. Auch Deine Verletzlichkeit. Geliebtes Wesen, absolut ehrlich zu Dir selbst und anderen zu sein ist das wichtigste Instrument für Dein Erwachen. Dazu gehört es auch, Deine...
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Höre auf, zu suchen. Mache Dich vollständig leer. Werde empfänglich für die gesamte Existenz.
Seelenbalsam #346 -
Höre auf zu suchen.
Höre auf, zu suchen. Mache Dich vollständig leer. Werde empfänglich für die gesamte Existenz. Geliebtes Wesen, höre auf zu suchen. Denn Deine Suche ist nichts weiter als noch ein Trick Deines Egos, dir...
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Das einzige Gesetz, dem Du folgen sollst, ist das Gesetz der Liebe.
Seelenbalsam #345 -
Das einzige Gesetz.
Das einzige Gesetz, dem Du folgen sollst, ist das Gesetz der Liebe. Geliebtes Wesen, Aristoteles sagte, dass wenn auf Erden Liebe herrschte, alle Gesetze entbehrlich wären. Und wahrlich, wenn wir alle –...
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Du kannst in nichts anderes fallen, als in Gott.
Seelenbalsam #344 -
In Gott.
Du kannst in nichts anderes fallen, als in Gott. Geliebtes Wesen, aus der Liebe wurdest Du geboren. Durch die Liebe bist Du gehalten und getragen in Deinem Sein. In die Liebe wirst Du zurückkehren am Ende...
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Gott lächelte, als Du geboren wurdest.
Seelenbalsam #343 -
Gott lächelte.
Gott lächelte, als Du geboren wurdest. Geliebtes Wesen, Gott ist die Quelle des Lebens, des Lichts und der Liebe. Von Anbeginn aller Zeiten hat er Dich als sein Kind, als sein Geschöpf der Liebe und des Lichts...
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Hüte Dich vor dem Entschluss, zu dem Du nicht lächeln kannst.
Seelenbalsam #342 -
Hüte Dich.
Hüte Dich vor dem Entschluss, zu dem Du nicht lächeln kannst. Geliebtes Wesen, steckst Du gerade in einer verworrenen und komplizierten Situation und musst eine Entscheidung treffen? Du hast schon um irdischen...
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Du bist wertvoll und wichtig für diese Welt. Danke, dass es Dich gibt!
Seelenbalsam #341 -
Danke.
Du bist wertvoll und wichtig für diese Welt. Danke, dass es Dich gibt! Geliebtes Wesen, Du bist ein unverzichtbarer Teil dieser Welt, der Menschheit, des Lebens und des Kosmos. Du bist mit einzigartigen,...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.