Trauer, Trost und Neubeginn.

Der trauerlicht-Blog.

Liebevolle Begleitung für Körper, Herz und Seele auf Deinem individuellen Trauerweg.

Heilsame Impulse für Dich.

Hier findest Du Artikel, Impulse und Poesie zu Trauer, Lebenskrisen und Persönlichkeitsentwicklung – für Körper, Herz und Seele.

Ob Du nach Verständnis für Deinen Verlust, praktischen Tipps für den Alltag oder Inspiration für einen neuen Lebenssinn suchst – diese Inhalte begleiten Dich einfühlsam auf Deinem Weg. 

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Es gibt absolut nichts, das Du tun müsstest, um geliebt zu werden.
Seelenbalsam #251 -
Absolut nichts.
Es gibt absolut nichts, das Du tun müsstest, um geliebt zu werden. Geliebtes Wesen, Dein Wert liegt in Deiner Existenz. Du bist ein Teil des großen Ganzen, ein unverzichtbarer Aspekt des einen Bewusstseins....
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Das Wunder der Heilung geschieht. Überall, in jedem Augenblick. Auch in Dir.
Seelenbalsam #250 -
Auch in Dir.
Das Wunder der Heilung geschieht. Überall, in jedem Augenblick. Auch in Dir. Geliebtes Wesen, in jedem Augenblick Deines Lebens sind die heilenden Kräfte des Himmels am Werk. Tagtäglich sind Millionen...
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Die Fülle des Lebens ist in Dir - und sie ist für immer Dein.
Seelenbalsam #249 -
Die Fülle des Lebens.
Die Fülle des Lebens ist in Dir – und sie ist für immer Dein. Geliebtes Wesen, das Leben ist Fülle. Sieh Dich um, und Du wirst überall die Fülle des Lebens erkennen. Die Natur, der Ozean, der Kosmos,...
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Halte die Dinge einfach. Wenn Du Dich nach Nähe sehnst, mache einen Schritt auf andere zu.
Seelenbalsam #248 -
Mache den ersten Schritt.
Halte die Dinge einfach. Wenn Du Dich nach Nähe sehnst, mache einen Schritt auf andere zu. Geliebtes Wesen, Halte die Dinge einfach. Wenn Du Dich nach Nähe sehnst, mache einen Schritt auf andere zu. Warte...
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Löse Dich aus vorschnellen Urteilen.
Seelenbalsam #247 -
Löse Dich.
Löse Dich aus vorschnellen Urteilen. Geliebtes Wesen, unser Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, wenn es darum geht, eine Fülle an Informationen in rasender Geschwindigkeit zu filtern, zu sortieren, einzuordnen...
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In jeder Herausforderung liegt die Chance, in aller Tiefe zu erfahren, wer Du wirklich bist.
Seelenbalsam #246 -
Wer Du wirklich bist.
In jeder Herausforderung liegt die Chance, in aller Tiefe zu erfahren, wer Du wirklich bist. Geliebtes Wesen, Jede Herausforderung ist eine unendlich wertvolle Chance für Dich. Sie lädt Dich dazu ein, in aller...
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Jede Erfahrung ist ein wichtiger Schritt auf Deinem Weg ins Licht.
Seelenbalsam #245 -
Weg ins Licht.
Jede Erfahrung ist ein wichtiger Schritt auf Deinem Weg ins Licht. Geliebtes Wesen, Du bist auf Deinem Weg nach Hause. Jede einzelne Erfahrung in Deinem Leben – sei sie noch so unbedeutend oder noch...
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Du kannst nicht lieben, wenn Du denkst. Entscheide Dich für die Liebe.
Seelenbalsam #244 -
Für die Liebe.
Du kannst nicht lieben, wenn Du denkst. Entscheide Dich für die Liebe. Geliebtes Wesen, ist Dir schon einmal aufgefallen, dass wenn Du ganz tief in Deinen Gefühlen versunken bist und dann versuchst Deine Gefühle...
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Spürst Du die Macht der Liebe mit jeder Faser Deines Seins?
Seelenbalsam #243 -
Die Macht der Liebe
Spürst Du die Macht der Liebe mit jeder Faser Deines Seins? Geliebtes Wesen, Liebe ist Dein Ursprung. Liebe ist Deine Essenz. Liebe ist Dein Anfang. Liebe ist Dein Ziel. Kannst Du diese Liebe spüren?...
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Erblühe in Deiner Kraft, Deiner Weisheit und all ihren Farben und Formen. Sieh, wie Du neu erschaffen wirst, im Licht.
Seelenbalsam #242 -
Neu erschaffen im Licht.
Erblühe in Deiner Kraft, Deiner Weisheit und all ihren Farben und Formen. Sieh, wie Du neu erschaffen wirst, im Licht. Geliebtes Wesen, Verbinde Dich mit Deinem Ursprung. Tauche tief hinab in Dein Herz....
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Laufe nicht länger vor Dir selbst davon. Bleib, und nimm die Herausforderung an.
Seelenbalsam #241 -
Bleibe, fühle und wachse.
Laufe nicht länger vor Dir selbst davon. Bleib, und nimm die Herausforderung an. Geliebtes Wesen, Immer dann, wenn Du vor Dir selbst davonlaufen willst, hast Du die größte Chance zu wachsen. Ein Teil von...
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Das Leben lässt Dich nie im Stich.
Seelenbalsam #240 -
Niemals.
Das Leben lässt Dich nie im Stich. Geliebtes Wesen, Du bist als Licht in einer irdischen Form in diese Ebene der Existenz eingetreten. Du bist als atmendes, fühlendes und bewusstes Wesen ein Teil des Lebens...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.