Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
Emotionen und Körper.
Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
Spiritualität und Sinnfindung.
Meine Angebote.
Seelenbalsam.
Poesie und Herzgeschichten.
Über mich.
Sei das Licht, das anderen hilft, zu sehen.
Seelenbalsam #554
Sei das Licht.
Sei das Licht, das anderen hilft, zu sehen. Geliebtes Wesen, es gibt keinen größeren Dienst den Du anderen erweisen kannst, als das Licht zu sein. Einzutreten in Deinen innersten, heiligsten Raum tief in Deinem...
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Der Weg der Heilung ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich, ihn zu gehen.
Seelenbalsam #553 -
Der Weg der Heilung.
Der Weg der Heilung ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich, ihn zu gehen. Geliebtes Wesen, Der Weg der Heilung kann beschwerlich und schmerzhaft sein. Du musst Dich aus Deiner Komfortzone bewegen und...
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Es ist an der Zeit all jene Dinge zu verlernen, die Du von verletzten Menschen gelernt hast.
Seelenbalsam #552 -
Es ist an der Zeit.
Es ist an der Zeit all jene Dinge zu verlernen, die Du von verletzten Menschen gelernt hast. Geliebtes Wesen, wir alle sind von verletzten Menschen umgeben – seit dem Tag unserer Geburt, und sogar schon...
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Liebe ohne Freiheit ist keine Liebe.
Seelenbalsam #551 -
Liebe ohne Freiheit.
Liebe ohne Freiheit ist keine Liebe. Geliebtes Wesen, Die Liebe lässt alles los und gibt alles frei. Das Ego hält fest und engt ein in seiner Angst. Erst wenn Du ganz ohne Ego liebst und einen Menschen...
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Du bist die Magie.
Seelenbalsam #550 -
Magie.
Du bistdie Magie. Geliebtes Wesen, Du bist die Magie. Die Wunder des Lebens kannst Du nicht außerhalb von Dir finden. Was Du nicht in Dir selbst sehen kannst, das kannst Du in der Welt nicht sehen. Höre...
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Warte nicht länger auf das Licht am Ende des Tunnels.
Seelenbalsam #549 -
Warte nicht länger.
Warte nicht länger auf das Licht am Ende des Tunnels. Geliebtes Wesen, niemand von uns weiß genau welcher Weg vorherbestimmt ist, welchen Weg wir gehen und wann unser Weg zu Ende ist. Darum warte nicht länger...
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Alles heilt.
Seelenbalsam #548 -
Alles heilt.
Alles heilt. Geliebtes Wesen, alles in diesem Universum strebt zum Licht, in den Ausgleich, in die Heilung. Zu jeder Zeit an jedem Ort sind die heilenden Kräfte des Lebens am Werk. Für jeden von uns. Unsichtbar...
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Mache eine Pause und erhole Dich, so lange, wie Du es brauchst. Aber, gib niemals auf.
Seelenbalsam #547 -
Gib niemals auf.
Mache eine Pause und erhole Dich, so lange, wie Du es brauchst. Aber, gib niemals auf. Geliebtes Wesen, Bist Du erschöpftund am Ende Deiner Kräfte angelangt? Lastet die Vergangenheit schwer auf Deinen...
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Bringe Licht in die Dunkelheit.
Seelenbalsam #546 -
Dein Licht.
Bringe Licht in die Dunkelheit. Geliebtes Wesen, Du bist hier, um jede Dunkelheit und jeden Schatten mit Deinem Seelenlicht zu erhellen. Doch es ist nicht Deine Aufgabe, negative Menschen in positive zu verwandeln...
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Du bist hier, um zu sein, wer Du bist.
Seelenbalsam #545 -
Wer du bist.
Du bist hier, um zu sein, wer Du bist. Geliebtes Wesen, Du bist nicht hierher gekommen, um viel Geld zu verdienen, ein Haus mit Garten zu besitzen, eine Weltberühmtheit zu werden oder dein ganzes Leben lang für...
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Lasse alles los, das Dich davon abhält zu sein, wer Du wirklich bist.
Seelenbalsam #544 -
Lasse alles los.
Lasse alles los, das Dich davon abhält zu sein, wer Du wirklich bist. Geliebtes Wesen, Du bist nicht Dein Denken. Du bist nicht Dein Fühlen. Du bist nicht Dein Körper. Du bist eine unsterbliche Seele...
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Es ist ok. Du hast einfach nur vergessen, wer Du bist. Willkommen zurück.
Seelenbalsam #543 -
Es ist ok.
Es ist ok. Du hast einfach nur vergessen, wer Du bist. Willkommen zurück. Geliebtes Wesen, Du bist herausgefallen aus der Liebe? Du bist hereingefallen auf die Einflüsterungen Deines Ego-Verstandes?...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.