Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
Emotionen und Körper.
Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
Spiritualität und Sinnfindung.
Meine Angebote.
Seelenbalsam.
Poesie und Herzgeschichten.
Über mich.
Höre auf die Stimme Deines Herzens, und gehe festen Schrittes voran.
Seelenbalsam #506 -
Festen Schrittes voran.
Höre auf die Stimme Deines Herzens, und gehe festen Schrittes voran. Geliebtes Wesen, der Himmel hat Dich nicht ohne Unterstützung und Hilfe auf diese Erdenreise geschickt. Die himmlischen Mächte haben Dich...
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Denke immer daran: Inmitten all der Veränderungen bist du immer sicher und geboren.
Seelenbalsam #505 -
Denke immer daran.
Denke immer daran: Inmitten all der Veränderungen bist du immer sicher und geboren. Geliebtes Wesen, Dein Leben mit all den sich ständig wandelnden Anforderungen, Herausforderungen, Themen, Problemen, Schmerzen...
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In Deinem liebenden Herzen ruht das gesamte Universum. Hier bist Du eins mit allem, was ist.
Seelenbalsam #504 -
Eins mit allem, was ist.
In Deinem liebenden Herzen ruht das gesamte Universum. Hier bist Du eins mit allem, was ist. Geliebtes Wesen, Dein Herz ist der Schlüssel zur Verbundenheit und zur Einheit mit allem Sein. Es ist der Schlüssel...
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Lass alles los, was Du nicht ändern kannst.
Seelenbalsam #503 -
Lass alles los.
Lass alles los, was Du nicht ändern kannst. Geliebtes Wesen, es hat keinen Sinn etwas verändern zu wollen, das Du nicht verändern kannst, dessen Veränderung außerhalb Deines Einflusses liegt. Auch wenn es...
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Vergiss nicht, dass selbst die kleinsten Schritte über längere Zeit einen großen Fortschritt bedeuten. Gehe voran.
Seelenbalsam #502 -
Großer Fortschritt.
Vergiss nicht, dass selbst die kleinsten Schritte über längere Zeit einen großen Fortschritt bedeuten. Gehe voran. Geliebtes Wesen, Du kannst nicht mehr geben oder tun, als Du eben gerade jetzt geben und tun...
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Achte auf Deinen Geist.
Seelenbalsam #501 -
Achte auf Deinen Geist.
Achte auf Deinen Geist. Geliebtes Wesen, Dein Geist ist ein wunderbares Werkzeug, und seine Gedankenkraft ermöglicht Dir all die wunderbaren kreativen Schöpfungen Deines Lebens. Für sich genommen ist der Verstand...
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Nimm an, was ist und vertraue darauf, dass sich alles zu Deinem höchsten Wohle entwickelt.
Seelenbalsam #500 -
Vertraue Deiner Entwicklung.
Nimm an, was ist und vertraue darauf, dass sich alles zu Deinem höchsten Wohle entwickelt. Geliebtes Wesen, im mannigfaltigen und großen Orchester der menschlichen Existenz ist alles bis in das kleinste und feinste...
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Es ist hier und jetzt alles für Dich vorbereitet.
Seelenbalsam #499 -
Hier und Jetzt.
Es ist hier und jetzt alles für Dich vorbereitet. Geliebtes Wesen, es ist Dein unveräußerliches, göttliches Recht zu jeder Zeit in das Licht der Erkenntnis zu treten und Dir bewusst zu werden, wer Du wahrhaftig...
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Du bist sicher und geborgen, ganz gleich, welche Türen sich heute für Dich öffnen oder schließen.
Seelenbalsam #498 -
Sicher und geborgen.
Du bist sicher und geborgen, ganz gleich, welche Türen sich heute für Dich öffnen oder schließen. Geliebtes Wesen, das Leben bietet Dir eine Fülle von Möglichkeiten und Optionen. Und auch jede Menge Probleme,...
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Du gehst jeden Tag einen Schritt in Deiner Entwicklung voran. Du brauchst Dich nicht zu beeilen.
Seelenbalsam #497 -
Jeden Tag ein Schritt.
Du gehst jeden Tag einen Schritt in Deiner Entwicklung voran. Du brauchst Dich nicht zu beeilen. Geliebtes Wesen, Gras wächst nicht schneller, wenn Du daran ziehst – sagt ein altes chinesisches Sprichwort....
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Wohin will ich mit meinem Leben?
Wohin will ich mit meinem Leben?
Wohin will ich mit meinem Leben? Was will ich erreichen? Ist das, was ich will, wirklich das, was ich will? Lebe ich wirklich MEIN Leben? Bin ich bereit, alles zu durchleben, was mir das Leben bringt? Bin ich...
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Vertraue darauf, dass Deine innere Führung, Dich so leitet, wie es für Dich am besten ist.
Seelenbalsam #496 -
Vertraue.
Vertraue darauf, dass Deine innere Führung, Dich so leitet, wie es für Dich am besten ist. Geliebtes Wesen, Deine Seele kennt deinen Lebensplan und Deine Bestimmung. Sie selbst hat den Plan für Dein Leben...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.