Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
Emotionen und Körper.
Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
Spiritualität und Sinnfindung.
Meine Angebote.
Seelenbalsam.
Poesie und Herzgeschichten.
Über mich.
Auf der Suche zu sein ist das Gegenteil von Glücklich-Sein. Höre auf, Dein Glück zu suchen.
Seelenbalsam #483 -
Gib die Suche auf.
Auf der Suche zu sein ist das Gegenteil von Glücklich-Sein. Höre auf, Dein Glück zu suchen. Geliebtes Wesen, wenn Du auf der Suche bist, dann bist Du in einem Zustand des Mangels, des Defizits. Dein Verstand...
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Blicke der Wahrheit ins Auge. So gewinnst Du Deine Kraft zurück.
Seelenbalsam #482 -
Wahrheit und Kraft.
Blicke der Wahrheitins Auge. So gewinnst Du Deine Kraft zurück. Geliebtes Wesen, Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig die Prinzipien von Schwingung und Resonanz für Dein Leben, für Deine Gesundheit...
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Vertraue Dir und Deinen Entscheidungen. Du bist auf dem richtigen Weg.
Seelenbalsam #481 -
Auf dem richtigen Weg.
Vertraue Dir und Deinen Entscheidungen. Du bist auf dem richtigen Weg. Geliebtes Wesen, jeder, absolut jeder einzelne Augenblick ist eine grandiose Orchestration des Lebens in allen Dimensionen und Aspekten...
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Du hast nur dieses eine Leben in dieser Form. Höre auf Dein Herz und folge Deiner Sehnsucht.
Seelenbalsam #480 -
Folge Deiner Sehnsucht.
Du hast nur dieses eine Leben in dieser Form. Höre auf Dein Herz und folge Deiner Sehnsucht. Geliebtes Wesen, auch wenn Du ein unsterbliches und ewiges Geschöpf des Lichts bist, so ist Deine irdische Gestalt...
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Triff Deine eigenen Entscheidungen. Wähle das, was Dich glücklich macht.
Seelenbalsam #479 -
Eigene Entscheidungen.
Triff Deine eigenen Entscheidungen. Wähle das, was Dich glücklich macht. Geliebtes Wesen, nur Du weißt, was das Richtige für Dich ist. Nur Du weißt, was zu Dir gehört, zu Dir passt, für Dich stimmig ist....
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Unterstützt das, was Du gerade denkst, fühlst und tust, das Leben, das Du leben willst?
Seelenbalsam #478 -
Denken, Fühlen, Tun.
Unterstützt das, was Du gerade denkst, fühlst und tust, das Leben, das Du leben willst? Geliebtes Wesen, Dein Denken, Dein Fühlen und Dein Handeln sind jene Elemente die das Erleben Deiner Realität maßgeblich...
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Liebe ist Dein Geburtsrecht.
Seelenbalsam #477 -
Dein Geburtsrecht.
Liebe ist Dein Geburtsrecht. Geliebtes Wesen, Liebe ist der Grund warum Du hier bist. Liebe ist der Grund warum alles in diesem Kosmos existiert. Liebe umgibt Dich, umhüllt Dich, hält Dich, trägt Dich,...
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Du bist reines, stilles Bewusstsein.
Seelenbalsam #476 -
Reines, stilles Bewusstsein.
Du bist reines, stilles Bewusstsein. Geliebtes Wesen, Du bist nicht die von Schmerz erfüllte, und von Wut verzerrte Stimme in Deinem Kopf. Du bist nicht Deine Überzeugungen, Deine Vorurteile, Deine Herabwürdigungen...
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Erinnere Dich: Du wirst geliebt. Jetzt und immer.
Seelenbalsam #475 -
Jetzt und immer.
Erinnere Dich: Du wirst geliebt. Jetzt und immer. Geliebtes Wesen, auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst. Du bist geliebt. Immer. Ohne Unterschied. Ohne Unterlass. Für alle Zeit, auf...
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In der tiefen Stille Deiner Seele kommen die kostbarsten Dinge ans Licht.
Seelenbalsam #474 -
In der tiefen Stille.
In der tiefen Stille Deiner Seele kommen die kostbarsten Dinge ans Licht. Geliebtes Wesen, die Menschheit hat sich sehr weit von einer bewussten und einer – auf die natürlichen Rhythmen des Lebens eingestimmten...
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Gestatte Gottes Plan und Licht, in Dir seine vollständigste Form zu finden.
Seelenbalsam #473 -
Gottes Plan und Licht.
Gestatte Gottes Plan und Licht, in Dir seine vollständigste Form zu finden. Geliebtes Wesen, die höchste Erfüllung, das größte Glück in diesem Leben ist die absolute und vollkommene Übereinstimmung mit Gottes...
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Trau Dich, sichtbar zu werden. Die Welt wartet auf Dich!
Seelenbalsam #472 -
Trau Dich!
Trau Dich, sichtbar zu werden. Die Welt wartet auf Dich! Geliebtes Wesen, es ist an der Zeit, Dein Schneckenhaus, Deine Höhle zu verlassen, und die Welt mit Deinen Gaben und Talenten, mit Deinem Wesen, Deinem...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.