Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
Emotionen und Körper.
Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
Spiritualität und Sinnfindung.
Meine Angebote.
Seelenbalsam.
Poesie und Herzgeschichten.
Über mich.
Dehne Dich voll Liebe und Vertrauen aus, bis Deine Liebe alles umfasst.
Seelenbalsam #292 -
Dehne Dich aus.
Dehne Dich voll Liebe und Vertrauen aus, bis Deine Liebe alles umfasst. Geliebtes Wesen, Deine wahre Natur ist die Unendlichkeit. Deine wahre Herkunft ist die Ewigkeit des einen Lichts. Deine wahre Aufgabe...
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Lausche liebevoll nach innen.
Seelenbalsam #291 -
Nach innen.
Lausche liebevoll nach innen. Geliebtes Wesen, in Dir ist die Weisheit nach der Du suchst. In Dir ist die Liebe nach der Du Dich sehnst. In Dir ist die Kraft, die Größe und der Halt, nach denen Du Ausschau...
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Schöpfe aus Deiner inneren Fülle.
Seelenbalsam #290 -
Innere Fülle.
Schöpfe aus Deiner inneren Fülle. Geliebtes Wesen, Du bist wahrlich reich, voll der Fülle und unendlicher Nachschub ist Dir auf allen Ebenen gewiss. Du bist verbunden mit der niemals versiegenden Quelle allen...
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Nimm den Weg Deiner Seele an.
Seelenbalsam #289 -
Der Weg Deiner Seele.
Nimm den Weg Deiner Seele an. Geliebtes Wesen, Du bist hier, um den Weg Deiner Seele zu gehen. Die Erfüllung und das Glück Deines Lebens ist eng mit diesem Weg verbunden und verwoben – ja sogar nur in...
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Stelle Deine Talente und Gaben in den Dienst an den Menschen. Nur Du selbst hältst Dich klein und begrenzt.
Seelenbalsam #288 -
Im Dienste des Lichts.
Stelle Deine Talente und Gaben in den Dienst an den Menschen. Nur Du selbst hältst Dich klein und begrenzt. Geliebtes Wesen, Deine Gaben, Deine Talente, Dein Wissen und Deine Weisheit sind leuchtende Juwelen,...
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Heilsame-Stille
Heilsame Stille.
Müde und erschöpft ließ ich mich auf die Couch fallen. Mein Kopf tat weh, meine Beine schmerzten vom vielen Herumlaufen und ich merkte erst jetzt, dass mein Magen knurrte. Es war nicht zu überhören. Ich fühlte einen Druck...
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Deine Seele ist unverletzbar und unveränderbar. Du bist das ewige Leben.
Seelenbalsam #287 -
Ewiges Leben.
Deine Seele ist unverletzbar und unveränderbar. Du bist das ewige Leben. Geliebtes Wesen, Dein wahres Wesen ist Liebe. Dein wahres Selbst ist Liebe. Der göttliche Funke, Dein Seelenlicht, das in Dir...
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Lebe in Fülle.
Seelenbalsam #286 -
Lebe in Fülle.
Lebe in Fülle. Geliebtes Wesen, in Dir ist die unendliche und überfließende Fülle des Universums. In Deinem Zentrum, Deiner Essenz, ist all der Reichtum, die Vielfalt und die Lebenskraft der gesamten Schöpfung...
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Verbinde Dich mit Deiner Seele, tief und innig. So entfaltet der göttliche Plan in Deinem Leben seine Wirkung.
Seelenbalsam #285 -
Tief und innig.
Verbinde Dich mit Deiner Seele, tief und innig. So entfaltet der göttliche Plan in Deinem Leben seine Wirkung. Geliebtes Wesen, der einzige Weg, um Deine Bestimmung zu erfüllen, ist, den Weg nach Innen zu...
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Du bist Liebe in Bewegung.
Seelenbalsam #284 -
Liebe in Bewegung.
Du bist Liebe in Bewegung. Geliebtes Wesen, Liebe ist Deine wahre Essenz. Sie ist Dein Anfang, Dein Ende, Dein Innen, Dein Außen. Du bist reine, unschuldige, göttliche, herrliche, freudvolle, ewige und...
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Achte das Göttliche in Dir.
Seelenbalsam #283 -
Das Göttliche in Dir.
Achte das Göttliche in Dir. Geliebtes Wesen, Du bist ein Geschöpf Gottes, ein geliebtes Kind des Himmels und der Erde. Du wurdest von Gott herbeigesehnt, herbeigerufen und auf diese Erde gesandt, um das Bewusstsein...
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Verbinde Dich mit den heilenden Kräften, die in Deiner Seele lebendig sind.
Seelenbalsam #282 -
Verbinde Dich.
Verbinde Dich mit den heilenden Kräften, die in Deiner Seele lebendig sind. Geliebtes Wesen, Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele sind mit wunderbaren Selbstheilungskräften ausgestattet. Alles in Dir, kann...
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.