URSULA HOHLWEG

Den Schmerzkörper befreien – Pain Body Release.

Den Schmerzkörper befreien - Pain Body Release

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Schmerzkörper?

Der Schmerzkörper ist ein Feld aus eingeschlossener Lebensenergie, die sich von der Ganzheit Deines Wesens abgespalten hat und sich gegen sich selbst und gegen das Leben richtet. Es ist ein negativ gepoltes Energiefeld, das andere Energieformen anzieht, die ähnlich niedrige Schwingungen haben und wie ein Vampir an unserer Lebenskraft zehrt.

Der Schmerzkörper beeinflusst unser Verhalten, unser Denken und Fühlen – er bremst unser Wachstum und/oder belastet unsere Gesundheit.

Unser Ego benutzt diesen Schmerzkörper, um sich selbst am Leben zu halten, in dem es uns dazu bringt, uns mit unserem Schmerz zu identifizieren. Gelingt es uns, aus dieser Identifikation zu lösen, kann sich der Schmerzkörper allmählich auflösen.

Wie entsteht dieses negative Energiefeld?

Jeder von uns hat in seinem Leben eine Vielzahl von Verletzungen erlitten – bewusst oder unbewusst. Diese sind ganz oder teilweise verarbeite, aber vieles schlummert noch tief in unserem Inneren. Denn manche Erfahrungen sind so schmerzhaft oder überwältigend, dass wir sie in unserem Unterbewusstsein und in unserem feinstofflichen Energiefeld für eine spätere Verarbeitung abgelagert haben.

Doch jede schmerzhafte Erfahrung, die wir nicht vollständig durchlaufen und bewusst durchlebt haben, setzt sich als negative Ladung in unserem Körper und unserem Denken fest und bildet gemeinsam mit allen anderen schmerzhaften Erinnerungen, die wir nicht vollständig durchlebt haben, den Schmerzkörper.

Was geschieht, wenn der Schmerzkörper aktiv ist?

Wenn der Schmerzkörper aktiv ist, kann schon der kleinste Anlass zu intensiven negativen Gefühlen führen. Alte Emotionen fließen dann in die aktuelle Situation ein und alles wird extrem schwer und negativ. Alles wird plötzlich nicht nur problematisch, sondern auch noch sehr unglücklich und unerträglich.

Der Schmerzkörper hat eine sehr starke Energieladung und nährt sich von neuem Schmerz. Er erzeugt in uns sogar eine gewisse Sucht nach Schmerz. Er sucht dann Situationen in denen er neuen Schmerz (Drama) erzeugt um sich selbst zu erneuern. Er versucht mit Hilfe unseres Ego unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf schmerzliche Ereignisse aus der Vergangenheit zu richten oder Sorgen und Ängste in die Zukunft zu projizieren.

Wenn wir den Schmerzkörper nicht erlösen, sind wir dazu gezwungen immer und immer wieder unseren emotionalen Schmerz zu durchleben.

Doch der Schmerzkörper ist nur durch einen Mangel an Bewusstsein entstanden. Er kann im Licht des Bewusstseins nicht überleben. Wenn Du deine unbewusste Angst überwindest, den Schmerz in Dir anzuschauen, dann kannst Du den Kreislauf (= Karma) durchbrechen, anstatt ihn immer und immer wieder zu erleben.

Wenn der Schmerzkörper von Dir Besitz ergriffen hat, dann willst du immer mehr Schmerz. Du wirst zum Opfer oder zum Täter. Du willst Schmerz zufügen oder selbst Schmerz erleiden oder beides. Zwischen beidem besteht kein großer Unterschied. Du bist dir dessen natürlich nicht bewusst und wirst vehement behaupten, dass du keinen Schmerz willst. Aber schau genau hin und du wirst erkennen, dass dein Denken und Handeln dazu dienen, den Schmerz am Leben zu erhalten, für dich selbst und für andere. Wärest Du Dir dessen wirklich bewusst, dann würde sich dieses Muster auflösen, denn es ist wahnsinnig, den Schmerz vergrößern zu wollen, und niemand entscheidet sich bewusst für den Wahnsinn.

Eckhart Tolle

Pain Body Release – ein Weg in die Freiheit.

Mit Hilfe sanfter, intuitiver Berührung können wir die eingeschlossenen Energien des Schmerzkörpers bewusst machen und aus dem Körper (Zell-Gedächtnis) erlösen.

Die abgespaltenen Energien können sich wieder in dein Energiefeld integrieren. Dein inneres Energiefeld (Chi, Lebenskraft, Innerer Körper) harmonisiert und regeneriert sich.

Als besonders effektiv und hilfreich zur Befreiung des Schmerzkörpers haben sich die Cranio Sacrale Körperarbeit und die Somato Emotionale Entspannung erwiesen.

Ganzheitliche Traumalösung

Fragen zum „Schmerzkörper“ und Terminvereinbarung​.

Wenn du spürst, dass Du jetzt Deinen Schmerzkörper befreien und erlösen möchtest, dann melde Dich von Herzen gerne bei mir.

Ich freue mich darauf, diesen Weg mit Dir gemeinsam zu gehen.

Bitte kontaktiere mich sehr gerne für weitere Fragen oder Terminvereinbarungen.

Von Herzen,

Ursula =)

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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.