Gedanken. Impulse. Geschichten.

Der trauerlicht-Blog.

Herzensworte, Inspirationen und Wissenswertes: Begleiter auf Deinem Trauerweg.

Worte, die berühren und bewegen.

Manche Dinge lassen sich nicht in einer Sitzung sagen.

Manche Erkenntnisse kommen langsam – durch einen Satz, der bleibt. Durch ein inneres Bild, das etwas auslöst. Durch Worte, die man um drei Uhr nachts liest und denkt: Ja. Genau das.

Dieser Blog ist Dein Begleiter für zwischendurch. Für die Momente zwischen unseren Sitzungen, zwischen den Tränen, zwischen dem Schmerz und Deinem nächsten Atemzug.

Du findest hier Artikel, Impulse, Poesie und Gedanken zu Trauer, Verlust, dem Körper, der Seele – und zu allem, was das Leben schwer und gleichzeitig auch schön bedeutsam macht.

Alle Artikel
Trauer verstehen.
Verlustsituationen.
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Bewältigung und Selbsthilfe.
Gemeinschaft und Unterstützung.
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Poesie und Herzgeschichten.
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Angst und Dunkelheit können im Licht nicht existieren. Verbinde Dich mit Deinem göttlichen Licht.
Seelenbalsam #800 -
Verbinde Dich mit Deinem Licht.
Angst und Dunkelheit können im Licht nicht existieren. Verbinde Dich mit Deinem göttlichen Licht. Geliebtes Wesen, Tief in Deinem Herzen im heiligen Raum Deiner Seele, brennt die ewige Flamme des ewigen Lichts....
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Wer sagt, dass Du perfekt sein musst?
Seelenbalsam #799 -
Ein guter Zeitpunkt.
Wer sagt, dass Du perfekt sein musst? Geliebtes Wesen, Wer sagt, dass Du perfekt sein musst? Woher kommt die Stimme die Dich glauben lässt, Du wärest nicht richtig, wie Du bist? Vielleicht kannst Du diese...
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Sei liebevoll und verständnisvoll mit Dir selbst.
Seelenbalsam #798 -
Liebevoll mit Dir selbst.
Sei liebevoll und verständnisvoll mit Dir selbst. Geliebtes Wesen, sei liebevoll und verständnisvoll mit Dir selbst. Besonders in Zeiten der Verunsicherung und Angst. Es ist viel zu verarbeiten viel zu...
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Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur Erfahrungen, die Dir Deinen Weg zeigen.
Seelenbalsam #797 -
Lernen und wachsen.
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur Erfahrungen, die Dir Deinen Weg zeigen. Geliebtes Wesen, es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur Erfahrungen, die Dir Deinen Weg zeigen. Wie auch immer...
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Die einzigen Menschen, die sich beschweren, wenn Du Grenzen setzt, sind jene, die davon profitierten, dass Du keine hattest.
Seelenbalsam #796 -
Es ist Dein Leben.
Die einzigen Menschen, die sich beschweren, wenn Du Grenzen setzt, sind jene, die davon profitierten, dass Du keine hattest. Geliebtes Wesen, achte auf Deinen Raum und die Menschen und Energien die Du an Dich...
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Heilung ist ein lebendiger Prozess.
Seelenbalsam #795 -
Ein lebendiger Prozess.
Heilung ist ein lebendiger Prozess. Geliebtes Wesen, Es ist ok, wenn Dich Deine Vergangenheit einholt, auch wenn Du dachtest Du hast das alles schon hinter Dir. Heilung ist ein lebendiger Prozess. Heilung...
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Dein Schmerz verlässt Dich, sobald Du herausgefunden hast, was er Dir zeigen will.
Seelenbalsam #794 -
Höre auf Deinen Schmerz.
Dein Schmerz verlässt Dich, sobald Du herausgefunden hast, was er Dir zeigen will. Geliebtes Wesen, Dein Schmerz verlässt Dich, sobald Du herausgefunden hast, was er Dir zeigen will. Werde still und lausche...
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Lasse Dich auf den Schwingen der Liebe in die Ewigkeit des Lichts tragen. Liebe heilt.
Seelenbalsam #793 -
Liebe heilt.
Lasse Dich auf den Schwingen der Liebe in die Ewigkeit des Lichts tragen. Liebe heilt. Geliebtes Wesen, lasse Dich auf den Schwingen der Liebe in die Ewigkeit des Lichts tragen. Lass alles los und vertraue...
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Du wirst erstaunt sein, was Du alles in Dein Leben ziehst, wenn Du anfängst zu fühlen, dass Du das Beste verdient hast.
Seelenbalsam #792 -
Das Beste.
Du wirst erstaunt sein, was Du alles in Dein Leben ziehst, wenn Du anfängst zu fühlen, dass Du das Beste verdient hast. Geliebtes Wesen, Du wirst erstaunt sein, was Du alles in Dein Leben ziehst, wenn Du anfängst...
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Liebe dich selbst - vor allem dann, wenn es Dir besonders schwer fällt.
Seelenbalsam #791 -
Dein bester Freund.
Liebe dich selbst – vor allem dann, wenn es Dir besonders schwer fällt. Geliebtes Wesen, Liebe Dich selbst aus ganzem Herzen. Vor allem und gerade an den Tagen, an denen Du Dich verletzt, traurig, hoffnungslos...
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Dich selbst zu lieben und Mitgefühl mit Dir zu haben ist die beste Medizin.
Seelenbalsam #790 -
Deine beste Medizin.
Dich selbst zu lieben und Mitgefühl mit Dir zu haben ist die beste Medizin. Geliebtes Wesen, sei sanft mit Dir. Sei liebenswürdig mit Dir. Höre auf, Dir selbst Angst zu machen. Hab Mitgefühl mit Dir und...
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Du kannst Dein Leben aus verschiedenen Blickwinkeln erfahren. Entscheide Dich für die Liebe.
Seelenbalsam #789 -
Für die Liebe.
Du kannst Dein Leben aus verschiedenen Blickwinkeln erfahren. Entscheide Dich für die Liebe. Geliebtes Wesen, das Leben ist alles und nichts. Es ist oben und unten. Innen und außen. Richtig oder falsch....
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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.