URSULA HOHLWEG

Quantenheilung – Hintergründe und Forschungsergebnisse

Quantenheilung Hintergründe

Inhaltsverzeichnis

Ich habe mich viele Jahre eingehend mit all den verschiedenen Erkenntnissen zum Thema Bewusstseinserweiterung, Heilung, Selbstheilung, Herzkohärenz, Herz-Energiefeld und noch einer Fülle von anderen Themen beschäftigt.

Inspiriert von inspiriert von Jill A. Möbius, Matrix Inform, Gregg Braden, Dr. Alex Lloyd, und vielen anderen mehr, ist nachstehender Text über die Methoden und Hintergründe der Quantenheilung entstanden.

Alle Probleme sind energetischer Natur.

Es ist ganz gleich ob wir uns die neuesten Erkenntnisse der Quantenphysik, ganzheitlicher Medizin, alternativer Heilweisen oder spirituelle Schriften ansehen – sie alle bestätigen, dass jedes „Problem“, ganz gleich auf welcher Ebene letztlich ein energetisches Problem ist, und somit auch nur auf energetischer Ebene gelöst werden kann.

Wie uns der so genannte „Beobachtereffekt“ aus der Quantenphysik zeigt, werden Eigenschaften und Energie durch bewusste Beobachtung (= Resonanz und Information, die über Lichtwellen transportiert werden) augenblicklich und unmittelbar transformiert – vom Teilchen zur Welle.

Durch das Einströmen von optimalen und lichtvollen Informationen aus dem Quantenfeld (Nullpunktfeld) können disharmonische Schwingungen, die wir im Laufe unseres Lebens angenommen haben, wieder korrigiert – man könnte auch sagen „ins rechte Licht gerückt“ werden.

Negative Programme in unseren Zellen.

Jede Erfahrung, die wir machen, jede Beobachtung, jede Information, die unseren Körper und unser Nervensystem erreicht, wird in Form einer Erinnerung in unseren Zellen abespeichert. Über 90% dieser Erinnerungen (= die Aufzeichnung dessen, was uns jemals widerfahren ist) sind unbewusst und uns mit unserem Tagesbewusstsein nur schwer oder gänzlich unzugänglich. Nur etwa 10% unserer Erinnerungen sind uns bewusst und wir können sie uns aktiv ins Gedächtnis rufen. Unsere Erinnerungen werden in Form von Bildern verschlüsselt und in jeder unserer Körperzellen (in unserem Zell-Gedächtnis) als Energiemuster abgelegt. Das ist auch der Grund, warum Erinnerungen nicht im Körpergewebe lokalisiert oder festgemacht werden können – sie existieren nicht in stofflicher Form.

Positive Erinnerungen hinterlassen harmonische Energiemuster in unseren Zellen, negative oder schmerzhafte Erfahrungen prägen sich als disharmonische Energiemuster und Schwingungen in unsere Körpergewebe ein. Diese destruktiven Energiemuster beinhalten schmerzliche Erfahrungen und lösen eine Stress-Antwort im Körper aus – oder wie Dr. Bruce Lipton es ausdrückt: „Eine schmerzliche Zell-Erinnerung lässt uns Angst haben, wenn wir eigentlich keine Angst haben müssten.“ Möglicherweise fühlen wir diese Angst nicht einmal, aber ihre disharmonische Schwingung erreicht unsere Zellen und stört dort die natürlichen Abläufe in unserem Organismus.

Schmerzliche, destruktive und verzerrte Erinnerungen senden also Schwingungen aus, die zu Krankheit und Leid in unserem Leben führen. Sie übermitteln dem Körper ein Signal, das uns veranlasst, gewisse Umstände als Bedrohung zu interpretieren, selbst wenn dies gar nicht zutrifft. Es wird eine Stress-Reaktion ausgelöst, die – wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg andauert – unser Immun- und Selbstheilungssystem stark beeinträchtigt oder sogar ganz ausschaltet. Die Folge davon ist, dass wir schwach und krank werden und sich auch eine Vielzahl anderer Probleme in unserem Leben zeigen können.

All unsere Probleme entspringen also einer disharmonischen und destruktiven Energiefrequenz – sie sind energetischer Natur. Wenn unsere Zell-Erinnerungen kein Not- oder Angst-Signal mehr aussenden, kann der physiologische Stress augenblicklich abkliingen und schließlich vollständig abgebaut werden. Unsere Zellen öffnen sich wieder und unser Immunsystem nimmt seine Arbeit wieder auf. Und wenn es reaktivert ist, ist es wieder in der Lage das zu tun, was es am besten kann: Unser Körper-Geist-System zu heilen.

Wenn wir unser Leben also verändern wollen und unsere Probleme dauerhaft, langfristig und vollständig heilen wollen, müssen wir also vor allem unsere destruktiven Zell-Erinnerungen heilen, die dauerhaft disharmonische Schwingungen in unserem System erzeugen – wir müssen einen weg finden, die destruktiven Schwingungsfrequenzen, in heue, harmonische Energiemuster zu transformieren.

Gefühle nehmen Einfluss auf die Materie.

Dr. Masuru Emoto gelang bereits in den 1980er-Jahren der Nachweis, dass Wasser nicht nur Information, Musik und Worte, sondern auch Empfindungen und Bewusstseinszustände speichern kann. Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse war, dass der Zustand des Wassers veränderbar ist – er konnte nachweisen, dass die Struktur des Wassers durch Schwingungen beeinflusst werden konnte – eindeutig und jederzeit reproduzierbar. Durch diese bahnbrechenden Forschungsergebnisse lag der Verdacht sehr nahe, dass Gefühle und Emotionen eine starke Wirkung auf unseren Organismus haben könnten.

Auch das Insititue of Hearth Math leistete mit ihrer Forschung zum menschlichen Herzen auf diesem Gebiet Bahnbrechendes. Die Wissenschaftler stellten fest, dass das Gehirn bei seiner Arbeit elektromagnetische Schwingungen erzeugt, die an der Oberfläche des Kopfes gemessen werden können, und sich von dort in die Umgebung ausbreiten. Und sie folgerten daraus, dass diese Schwingungen auf unseren gesamten Organismus einwirken – noch bevor sie ein anderes Lebewesen erreichen. Jeder Gedanke, den wir denken – und in weiterer Folge auch jede dadurch ausgelöste Emotion – verändert also augenblicklich die Schwingungsfrequenz unseres Körpers.

Neuere Untersuchungen weisen sogar darauf hin, dass menschliche Emotionen in der Lage sind, unsere DNA und Erbsubstanz zu beeinflussen. In der Versuchsreihe, wurde beliebige, menschliche DNA in ein Reagenzglas gegeben. Verschiedene Probanden wurden gebeten, das Reagenzglas in der Hand zu halten und etwas Unangenehmes zu denken. Mit anderen Worten wurden die Probanden gebeten, negative (destruktive) Zell-Erinnerungen zu aktivieren. Nachdem die Probanden intensiv an Unangenehmes gedacht hatten, wurde die DNA untersucht und festgestellt, dass sie Schaden genommen hatte. Man gab nun im zweiten Schritt die beschädigte DNA wieder zurück in das Reagenzglas und bat die selben Probanden nun an etwas Schönes zu denken – positive Zell-Erinnerungen zu aktivieren. Die DNA wurde erneut untersucht und man stellte fest, dass eine Art Heilung stattgefunden hatte – die DNA war in ihren ursprünglichen Zustand zurückgekehrt. Man gewann also die Erkenntnis, dass die Aktivierung schmerzlicher oder negativer Erinnerungen die DNA zu schädigen scheint, wohin gegen die Aktivierung positiver und gesunder Zell-Erinnerungen, die DNA zu heilen scheint.

Weiterführende Forschungen ergaben, dass die Schwingung des Gefühls „Wertschätzung“ mit einem Wert von 1,689 exakt der Proportion der DNA-Welle entspricht. Negative Gefühle wie Zweifel, Angst, Schuld, Hass, Wut, Druck usw. bewirken, dass sich unsere DNA „zusammenzieht“ – bei Gefühlen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Mitgefühl usw. „dehnt“ sich die DNA wieder aus.

Wenn wir das Gefühl von Wertschätzung erleben, wirkt dieses Gefühl ordnend und aktivierend auf unsere NDA, die als zentrale Schaltstelle den gesamten Aufbau unseres Körpers und die ständige Neubildung unserer Zellen regelt. Diese Wirkungen zeigten sich nicht nur im direkten Einfluss der Probanden, sondern auch in Proben, die sich 500 Meter entfernt befanden.

Unsere DNA – eine Antennenkonstruktion?

Die menschliche DNA ist in einer Doppel-Spiral-Form aufgebaut und ist in der Lage die Frequenzen ihres Umfeldes direkt aufzunehmen. Dies betrifft vor allem sichtbare und unsichtbare Strahlung elektromagnetischer Wellen aber auch elektrische Impulse. Unser DNA nimmt elektromagnetische Lichtstrahlung aus der Umgebung auf und speichert sie.

Ein besonders beeindruckendes Experiment dazu wurde in Russland durchgeführt. Menschliche DNA wurde in einem Vakuumgefäß mit einem Laser bestrahlt. Es zeigte sich eine wellenförmige Anordnung von Photonen auf dem Schirm. Wurde ein leeres Gefäß bestrahlt, ergab sich eine völlig zufällige Anordnung der Photonen. Als die Wissenschafter die DNA aus dem Gefäß entfernt hatten, blieb das wellenförmige Photonen-Muster erhalten und auf dem Schirm zeigte sich weiterhin die spezifische Information der DNA. Dieser Effekt konnte in einigen Testreihen über mehrere Monate aufrecht erhalten werden. Die Anwesenheit lebender Materie erzeugt also ein spezifisches „Störungsmuster“ im Vakuum.

Weitere Forschungsergebnisse brachten die Erkenntnis, dass 90% unserer DNA nicht – wie bisher angenommen – mit Eiweißsynthese, sondern mit Kommunikation beschäftigt sind und als riesiger Informationsspeicher dienen. Unsere DNA ist also ein komplexer, interaktiver Bio-Chip auf Lichtbasis, der mit der DNA von anderen Lebewesen und seiner Umwelt kommunizieren kann. Unser persönliches Leben und unser kollektives Dasein wird durch die Verbindungen im Inneren und Außen sowie die permanent ablaufenden Interaktionen beeinflusst. Eine Erkenntnis, die weit reichende Konsequenzen hat.

Ein Experiment der US-amerikanischen Armee bestätigte diese Erkenntnisse im Jahr 1993. Ein Teil menschlicher DNA wurde von einem Spender isoliert und 14 Meilen entfernt mit verschiedenen Videosequenzen und starken Gefühlsbelastungen konfrontiert. Darauf hin reagierte der 14 Meilen entfernte Spender mit den Bildern entsprechenden Gefühlsreaktionen. Die Wissenschaftler folgten daraus, dass Gefühle und Emotionen eine direkte Auswirkung auf die menschliche DNA und den gesamten Informationsaustausch im gesamten Organismus haben – und umgekehrt. Menschliche Zellen und ihre DNA kommunizieren ohne Grenzen von Raum und Zeit über ein universales, alles verbindendes Feld aus Energie.

All diese Experimente und Forschungen bestätigen, dass auf einer nicht sichtbaren, unbewussten Ebene fortwährend Informationen und Schwingungen weiter gegeben werden – selbst an Personen, mit denen wir nur oberflächlich oder vermeintlich gar nicht verbunden sind. Die Quantenphysik postuliert, dass sämtliche Objekte, die jemals in Kontakt miteinander standen, danach für immer miteinander verbunden bleiben. Dieses Phänomen wurde „Quantenverschränkung“ genannt und besagt, dass verbundene Teilchen – nachdem sie getrennt wurden – sich in der Folge so verhalten, als wären sie noch immer verbunden. In der Wissenschaft wird dieses Phänomen als „Einstein-Podolski-Rosen-Paradoxon“ bekannt.

Weitere Forschungen beschrieben, dass Materie-Teilchen, die irgendwann einmal zusammen gehörten auch nach ihrer Trennung unverzüglich die Veränderung des anderen Teilchens mitvollzogen, auch wenn sie sich zwischenzeitlich voneinander entfernt hatten. Quantenverschränkte Teilchen können also voneinander Informationen ohne jeglichen Zeitverzug – also in Überlichtgeschwindigkeit – und ohne räumliche Grenzen empfangen.

Der deutsche Quantenphysiker Fritz Albert Popp bewies mit seiner Forschung zu den Biophotonen, dass die menschliche DNA ein spezifisches Licht ausstrahlt. In Zeiten schlechter Gesundheit und negativen Gemütszuständen, Stress, Ängsten, etc. wird dieses Licht immer schwächer, bis es schließlich ganz verschwindet. Bessert sich der körperliche und emotionale Zustand, kehrt dieses Licht wieder zurück.

Gedanken, Emotionen und Gefühle beeinflussen also nachweislich und umfassend unser Leben. Und wir selbst beeinflussen sogar durch unsere reine Anwesenheit die Struktur und DNA von anderen Lebewesen.

Das Doppelspalt-Experiment

Viele spirituelle Traditionen beschreiben schon seit Anbeginn, dass wir mit unserem Bewusstsein Einfluss auf uns selbst und die Welt um uns herum nehmen können. Auch die Quantenphysik liefert hier einige erstaunliche Erklärungen und beschreibt den Einfluss unseres Bewusstseins auf die Materie.

Der deutsche Physiker und Nobelpreis-Träger Werner Heisenberg stellte in zahlreichen Experimenten fest, dass man während einer Messung die Eigenschaften von Elektronen nicht vollständig erfassen kann. Es ist entweder nur möglich den Standort oder die Geschwindigkeit zu bestimmen, aber es sei unmöglich beide Faktoren gleichzeitig zu erfassen.

Geoffrey Ingram Taylor stellte bereits im Jahr 1909 im so genannten „Doppelspalt-Experiment“ eindeutig fest, dass Photonen, die auf eine Trennwand mit zwei Spalten geschossen werden, auf dem Bildschirm dahinter ein Wellen-Interferenz-Muster abbilden. Bei diesem Experiment wird Licht durch zwei nebeneinander liegende Schlitze in einer dünnen Wand geschickt und dabei so stark herunter gedimmt, dass nur noch einzelne Lichtteilchen nacheinander die Spalten passieren können. Die Teilchen treffen hinter den beiden Spalten auf eine Art Fotoplatte, sodass man sie messen und zählen kann.

Als Erstes stelle Taylor fest, dass sich die einzelnen Lichtteilchen völlig zufällig und gleichmäßig einmal durch den rechten und einmal durch den linken Spalt zwängten. Dann wurde einer der beiden Spalte geschlossen und plötzlich zeigte sich ein heller Streifen – das Licht verhielt sich als Teilchen. In dem Moment, als der Versuchsleiter die beiden Spalte beobachtete, änderten die Lichtteilchen ihr verhalten. Es schien so, als hinge das Verhalten vom Einfluss des Beobachters ab. Sobald der Beobachter wusste, durch welchen Spalt es geht, veränderte er mit seinem Bewusstsein das Verhalten der Teilchen. Das selbe Verhalten zeigten in einem anderen Versuch auch Elektronen. Rein „schulphysikalisch“ betrachtet war dieses Phänomen völlig unerklärlich.

1998 wurde das Doppelspalt-Experiment vom Weizmann-Institut in Tel Aviv wiederholt und bestätigt. Wenn Licht mit der Annahme untersucht wurde, dass Licht Materie sei, verhielt sich das Licht wie einzelne Materie-Teilchen. Wurde Licht hingegen mit der Annahme untersucht, dass Licht eine Schwingung sei, verhielt es sich in den Experimenten wie eine Welle. Das warf grundlegende Fragen auf: Wie konnte etwas in dieser Welt zwei Zustände gleichzeitig haben – je nachdem, was der jeweilige Beobachter gerade sehen will? Die Wissenschaft konnte es sich nicht erklären und so half man sich ersatzweise mit dem Begriff „Quantenverrücktheit“ oder auch „Welle-Teilchen-Dualismus“ – ein Modell, das im Grunde vor allem besagt: Es ist einfach so wie es ist – und warum, das wissen wir nicht.

Unser Bewusstsein beeinflusst unsere Welt.

Es scheint sich also auch in der modernen Wissenschaft zu bestätigen, dass wir mit unserem Bewusstsein tatsächlich Einfluss auf die kleinsten Bausteine der Materie nehmen und somit unsere Realität beeinflussen können. Energien, die wir bewusst beobachten, verändern ihre Eigenschaften. Und jene Energien, die wir nicht beobachten – die uns nicht bewusst sind – verharren im Zustand der Unentschlossenheit oder Neutralität.

Wir nehmen mit unserem Bewusstsein, und den Schwingungen, die wir in Form von Gedanken, Gefühlen und Taten in die Welt senden, laufend Einfluss auf unsere Realität und auch auf das große Energiefeld des Lebens. Dies konnte der britische Physiker Paul Davies im Jahre 1990 eindrucksvoll beweisen: In verschiedenen Versuchen veränderte er den Spin von Elektronen durch die bewusste Absicht von menschlichen Beobachtern. Die Ergebnisse seiner Forschung belegen, dass positive Gedanken, Energie aufbauen wohin negative Gedanken, Energie schmälern und abbauen.

Beobachter und Beobachtetes sind also viel stärker, ja laut Quantenphysik sogar untrennbar, miteinander verbunden. Wir sind stets aktive Teilnehmer in dieser Welt und wirken auch aktiv darauf ein, welche Energien, Eigenschaften und Kräfte sich in unserem Leben verwirklichen. Unsere Gedanken und Gefühle sind als Impulsgeber während unserer bewussten Beobachtung ausschlaggebend für die vor unseren Augen entstehende Realität. Wir erzeugen mit unseren Gedanken und Gefühle unsichtbare Informationsmuster, die sich in der sichtbaren Welt manifestieren und darstellen.

Auch die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung belegen zweifelsfrei, dass der „Glaube“ – also unsere Überzeugungen – als Verbindung von Denken und Fühlen, als Einheit von Kopf- und Bauchhirn, Wirklichkeit erschafft. Die elektrischen Impulse der logisch-analytischen Gehirnhälfte wirken als Quanten-Informationswellen, die sich in der rechten kreativ-schöpferischen Gehirnhälfte als höher schwingende, bewegte Bilder in Form von Visualisierungen zeigen. Darüber hinaus kommt es bei länger anhaltenden Gefühlszuständen zu einer Neuordnung der dafür zuständigen Nervenzellen-Verbindungen im Gehirn. Das Gehirn baut sich also aufgrund dessen was wir denken und fühlen um, und sendet andere Hormone und Neurotransmitter (Katecholamine) aus. Durch die permanente, verändere Ausschüttung dieser Substanzen werden letztlich die Strukturen und Funktionen unseres gesamten Körpers verändert.

E = mc2 – Alles ist Energie.

Albert Einstein hat mit seinen bahnbrechenden Einblicken in die Natur des Universums und mit seiner scheinbar so simplen Formel „E = mc2“ unsere Sicht auf das Leben grundlegend verändert. Auf der einen Seite der Gleichung steht „E“ für Energie und auf der anderen Seite finden wir alles andere. Und genau das, ist die fundamentale Aussage über das Leben: Alles ist eine Erscheinungsform von Energie und alles lässt sich auf Energie zurückführen. Sei es nun ein Tisch, eine Banane, eine Gallenblase, eines der Elemente aus dem Periodensystem oder eine Supernova in einer weit entfernten Galaxie – alles ist Energie in unterschiedlichen Frequenzen.

So ist es naheliegend, dass wir auch all unsere Probleme und Schwierigkeiten als Energie in einer bestimmten Frequenz betrachten. Und wenn wir unsere Probleme an der Wurzel packen wollen, wir das zugrunde liegende energetische Problem oder Thema erkennen und verändern müssen. Es geht darum, die destruktiven Frequenzen in den Zellen zu heilen, die sich als potenzielles Krebsgeschwür, Parkinson, Migräne oder ein anderes körperliches oder psychisches Leiden zeigt. So wie alles im Universum Energie ist, sind auch unsere destruktiven Zell-Erinnerungen Energien ganz bestimmter Frequenzen. Und jede Frequenz lässt sich verändern.

Auch viele große Geister, Nobelpreisträger, Professoren unterschiedlichster Fachgebiete, Schriftsteller und Ärzte sind sich einig, dass an der Wurzel von Krankheit und Leiden immer ein energetisches Problem liegt, dass es zu lösen gilt.

Das Herz als Zentrum der heilenden Kräfte.

Wieder in Einklang mit den kosmischen und göttlichen Energien zu gelangen ist die zentrale Aussage aller Weisheitslehren. Wir tragen alle etwas in uns, das uns in weniger als einem Augenblick mit der göttlichen Quelle verbindet, uns unendliche Kraftreserven zur Verfügung stellt und Heilung, Erfüllung und unermessliche Freude in unser Leben bringt: unser Herz.

Das menschliche Herz und die Energien, die es erzeugt und aussendet, wurden von den Wissenschaftlern des kalifornischen Heart Math Institutes über viele Jahre hinweg sehr genau beobachtet. Sie kamen dabei einstimmig zu dem Ergebnis, das unser Herz einen ganz besonderen und übergeordneten Einfluss auf den Zustand all unserer Organe und auf all unsere Körperfunktionen hat. Die Schwingungen, die unser Herz aussendet, beeinflussen unsere körperliche Gesundheit, unser emotionales Befinden, unsere Erlebnisse im menschlichen Miteinander und auch unsere spirituellen Erfahrungen.

Es sind die Schwingungen, die unser Herz permanent im Raum aussendet, die all dies steuert. Untersuchungen brachten das Ergebnis, dass die Magnetwellen des Herzens etwa 5000 Mal stärker sind als jene des Gehirns, und die elektrischen Impulse des Herzens 200 Mal intensiver als die des Kopfhirns wirken. Das Energiefeld, das von unserem Herzen dabei erzeugt wird ist mit Spezialgeräten messbar und kann einen Durchmesser von mehreren Metern erreichen.

Wenn wir allerdings genau darüber nachdenken, haben wir alle bereits Erfahrungen mit diesem besonderen Energiefeld des Herzens gemacht. Warum fühlen wir uns so wohl, in der Gegenwart von Menschen, die „ganz bei sich“, „mit sich im Reinen“ oder „voller Liebe“ sind? Warum geht es uns so gut, wenn wir verliebt sind? Wir baden quasi in der Herz-Energie des anderen und beginnen dadurch selbst auf einer harmonischeren und liebevolleren Frequenz zu schwingen – und das steigert unser Wohlbefinden deutlich. Dieser Effekt konnte sogar wissenschaftlich nachgewiesen werden: Die Forscher des Hearth Math Institutes machten bei ihren Forschungen die Entdeckung, dass sich im Zustand innerer Harmonie die im EEG festgehaltenen Hirnstrom-Wellen, auf den mit dem EKG gemessenen Herzrhythmus einschwingen. Es wurde damit also bestätigt, dass unser Herz in der Lage ist, Einfluss auf die Funktion unseres Gehirns zu nehmen.

Der amerikanische Wissenschaftler Drunvalo Melchizedek postuliert ebenfalls, dass Liebe, die von einem offenen Herzen ausgestrahlt wird, exakt die Schwingung ist, auf die Materie reagiert. Seiner Lehre nach ist fehlende Liebe die Ursache aller Krankheiten und Leiden, denn Liebe würde Materie und damit jede einzelne Körperzelle ordnend beeinflussen und somit den Weg für Gesundheit und Heilung ebnen.

Drunvalo Melchizedek untersuchte mit seinem Team in den 1980er Jahren das Frequenz-Spektrum jener Energien, die von geistigen Heilern während ihrer Heilsitzungen ausgesandt wurden. Sie fanden heraus, dass alle Heiler in genau dem Moment, in dem sie Heilung spendeten, ihre ganze Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Zentrum im Körper fokussiert hatten: auf das über dem Brustbein gelagerte Herz-Chakra. Dieses Energiezentrum ist im aktivierten Zustand mit der Fähigkeit verknüpft, bedingungslose Liebe auszustrahlen. Diese bedingungslose Liebe sei laut Melchizedek die Kraft, die krankhaft veränderte Materie wieder ins Gleichgewicht bringe und so Heilung einleite.

Das Heart Math Institute machte darüber hinaus die unglaubliche Entdeckung, dass es im Herzen in etwa vierzigtausend echte Gehirnzellen gibt. Es existiert also tatsächlich auch im biologischen Sinne eine Intelligenz, die unserem Herzen selbst entstammt.

In bedingungsloser Liebe in Resonanz mit der Erde.

Auch der thailändische Tao-Yoga-Meister Matak Chia lehrt die Kraft der bedingungslosen Liebe. Er sagt, dass wenn wir bedingungslsoe Liebe für uns selbst und alles, was in diesem Universum existiert fühlen, in unserem Körper eine Schwingung von acht Hertz entsteht. Dies entspricht der Eigenresonanz-Schwingung des Planeten Erde, auf die alle Lebewesen „abgestimmt sind“. Diese Schwingung der bedingungslosen Liebe wirkt nicht nur positiv auf unsere Gene – unter ihrem Einfluss produziert die Zirbeldrüse ein spezifisches Hormon, das wiederum weitere Hormon-Ausschüttungen anregt und eine verjüngende und mitunter sogar lebensverlängernde Wirkung auf unseren Körper hat.

Auch das Heart Math Institute konnte die Übereinstimmung der Herzfrequenz mit der Eigenresonanz-Schwingung des Planeten Erde bestätigen. Sie maßen dazu mit Elektroden gleichzeitig den elektromagnetsichen Puls des menschlichen herzens mittels EKG, sowie der Erde (ELF-Resonanzen = extrem niedrig-frequente Wellen). Die Übereinstimmung der Kurven von Herz und Erde waren umso größer, je mehr sich die Versuchsperson in Harmonie mit der Erde fühlte. Die Empfindungen von Angst hingegen verhinderte diese harmonische Übereinstimmung.

Im Zuge dieser Forschung wurde die Spannende Entdeckung gemacht, dass diese Harmonisierungs-Phänomene auch umgekehrt funktionieren. Es wurde beobachtet, dass die Erde ebenso auf Veränderungen des menschlichen Herzens reagiert. Unser Herz ist – do die Physiker und Forscher Grazia Fosar und Franz Bludorf – von allen Organen am stärksten mit dem Magnetfeld der Erde verbunden. Und möglicherweise können wir – über ein Gefühl der Verbundenheit mit der Erde – eine harmonische Resonanz herstelle, um das sensible Gleichgewicht des lebenden Organismus Erde positiv zu beeinflussen.

Das Philadelphia-Experiment.

Das dies tatsächlich möglich ist, konnte in einem besonders beeindruckenden Experiment im Philadelphia bewiesen werden. Eine wahllos zusammen gestellte Gruppe von Menschen, die Erfahrung in Meditation und Gebet hatten, dehnten positive und harmonische Gefühle des Friedens gemeinsam auf die Stadt Philadelphia aus. Dies wurde unter allen nur vorstellbaren Bedingungen und in allen erdenklichen Varianten, zu allen Tages- und Nachtzeiten immer und immer wieder unter strenger wissenschaftlicher Beobachtung durchgeführt.

Das Ergebnis wurde von John Wheeler (Quantenphysik, Princeton University folgendermaßen beschrieben: „Wir konnten eindeutig und signifikant messen, dass Gewalttaten und Unfälle in und um Philadelphia zurückgingen und Operationen besser verliefen, wenn diese Menschengruppe miteinander positive Gefühle auf das Gebiet Philadelphia ausdehnte… Wir konnten sogar signifikant messen und bestimmen, wie viele Personen es für das Milliarden-Gebiet Philadelphia für obige Phänomene braucht. So konnten wir aufgrund der Bevölkerung und der Daten hochrechnen, dass es für das gleiche Phänomen auf dem Planeten über 7000 Menschen bräuchte.“

Einheitsbewusstsein und Kinder der neuen Zeit.

Indem wir unser Herz öffnen und der bedingungslosen Liebe erlauben, sich frei zu entfalten, setzen wir die uns innewohnende Herzintelligenz frei. Die universlle, göttliche Kraft kann wieder ungehindert durch uns fließen – und das kann Heilung in einem Ausmaß bringen, das wir uns kaum vorstellen können.

Die Forschungen von Drunvalo Melchizedek über die „Kinder der neuen Zeit“ haben gezeigt, dass ca. 1% der Kinder weltweit absolut immun gegen alle uns bisher bekannten Krankheiten sind. Diese Kinder zeigen im Vergleich zu anderen Menschen eine erweiterte Aktivierung der Codone in ihrer DNA-Sequenz. Sie befinden sich laut Melchizedek ständig in einem inneren Zustand, in dem sie die Einheit und die Harmonie mit allem Leben sehen und fühlen. Sie spüren ganz tief in sich, dass alles mit allem verbunden ist und nichts voneinander getrennt ist. Sie sind vollkommen in ihrem Herzen zentriert und ihr Wesen ist von einer tiefen, bedingungslosen Liebe erfüllt. Dies sei laut Melchizedek der Grund für ihre Immunität und vollkommene Gesundheit.

Diese dauerhafte DNA-Veränderung konnte mittlerweile auch bei erwachsenen Menschen festgestellt werden, die auf ihrem spirituellen Wen in den erweiterten Bewusstseinszustand der Liebe und Einheit eingetreten sind und diesen dauerhaft aufrechterhalten können. Drunvalo Melchizedek glaubt, dass dieser ganz bestimmte Bewusstseinszustand die Veränderung der DNA bewirkt und dass dies der Anfang des Endes aller Krankheiten sein kann.

Die beinahe unglaubliche Wirkung der Heilkraft des menschlichen Herzens, bringt uns Gregg Braden im Rahmen einer seiner Vorträge näher: Vor den Augen zahlreicher Zeugen und einem Kamerateam wird in einer chinesischen Klinik der bösartige Blasentumor einer Patientin in nur drei Minuten durch Bewusstseinsimpulse völlig geheilt. Er ist einfach nicht mehr da. (Video auf Youtube ansehen)

Wir alle haben also eine unglaubliche Kraft in uns, die ebenso konstruktiv wie destruktiv wirken kann. Sie kann unsere Ziele und Beziehungen blockieren und Krankheit und Leiden hervorbringen. Sie kann aber auch zu phantastischen Leistungen, wunderbaren Beziehungen und uneingeschränktem Wohlbefinden beflügeln.

Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.

Im Buch „Zero Limits“ von Joe Vitale und Dr. New Len, der eine gesamte Psychiatrie auf dem Weg des Ho’oponopono heilte – ist eine interessante wissenschaftliche Beobachtung enthalten. Und zwar, dass 0,32 Sekunden BEVOR wir eine Absicht bilden – also das, was wir Willen nennen – ein Energiestrom im Gehirn messbar ist. Erst DANN bilden wir eine Absicht. Sprich: etwas zu tun, oder nicht zu tun. Was ist nun dieses ETWAS, das 0,32 Sekunden vor der Willensbildung in unserem Gehirn, sagt, WELCHE Absicht, welchen Willen wir bilden sollen? Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind es unsere destruktiven Programme (disharmonische Schwingungen unserer schmerzlichen Zell-Erinnerungen) oder es ist das Göttliche in uns.

Wir müssen unsere eigene Heilkraft freisetzen, indem wir an sie glauben. Warum das so ist oder warum das funktioniert – niemand weiß es. Wir wissen nur eines: Studien der letzten fünfzig Jahre und darüber hinaus beweisen ohne den geringsten Zweifel, dass Körper und Geist in der Lage sind, Dinge zu bewirken, die wir für unmöglich halten. Unsere Gedanken, Gefühle und Taten sind tatsächlich in der Lage, wahre Wunder zu bewirken, wenn wir daran glauben und es auch in unserem Herzen fühlen – ohne ein einziges Prozent Zweifel, Angst oder Verwirrung.

Wir haben bereits gehört, dass durch die Perspektive, aus der wir winzigste Partikel beobachten, wir ihren Aufbau und ihre physikalische Realität verändern können. Die Perspektive, aus der wir auf was auch immer blicken, wird durch das bestimmt, was wir glauben. Wenn wir durch die Auflösung unserer destruktiven Zell-Erinnerungen an den Punkt gelangen, in Wahrheit und Liebe bewusst auf unser Leben schauen zu können, wird dies unsere Wirklichkeit und unsere Ergebnisse verändern. Uns in Liebe die Wahrheit über unser Leben bewusst zu machen, wird also Kräfte freisetzen, die wiederum Ergebnisse hervorbringen… die besten Ergebnisse, die wir uns vorstellen können: Gesundheit, Wohlstand, Liebe, Freude und Frieden.

Unser gesamtes Leben wird sich bedeutend verbessern, wenn wir verstehen wie das alles zusammenhängt, und wir unser Wissen einsetzen, um die Wurzel all unserer Probleme zu heilen. Wenn wir das tun, verlieren unsere destruktiven Zell-Erinnerungen die Macht über uns, weil sie uns keine Angst mehr einflößen können – die Stress-Reaktion unseres Körpers bleibt aus. Wenn wir die destruktiven Erinnerungen heilen, heilt das Problem automatisch und in den meisten Fällen sogar mühelos. Wenn wir das Reiz-Reaktions-Muster, das unsere Probleme verursacht aus der Welt schaffen, verändert sich automatisch unser rationales, bewusstes Glaubenssystem. Wir werden auch hinsichtlich unserer Bestimmung eine Klarheit gewinnen, wie wir sie noch nie zuvor erlebt haben.

Defragmentieren wir also unsere menschliche Erinnerungs-Festplatte und ändern wir unser Leben. Auf welche Art und Weise wir das tun, ist ganz gleich. Wenn wir allerdings nachhaltige und vor allem lebenslange Erfolge erzielen wollen, werden wir einen Weg finden müssen, um unsere destruktiven Zell-Erinnerungen zu heilen. Das ist der einzige Weg, aus vollem Herzen zu leben und zu lieben, so wie wir es uns wünschen. Wenn das gelingt, und wir den schädlichen Stress aus unserem Leben verbannen, können wir was Erfolge, Beziehungen, Karriere, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und die Heilung unserer gesundheitlichen Probleme betrifft, alles erreichen, was wir uns jemals erträumt haben.

Von Herzen,

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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.