URSULA HOHLWEG

Karma Clearing – Was ist das?

Karma Clearing

Inhaltsverzeichnis

Harmonisierung und Ausgleich alter Energien.

Das Karma Clearing ist ein Überbegriff für verschiedenste Wege und Möglichkeiten, um Disbalancen und disharmonische Energiefelder in Einklang zu bringen.

Du hattest bestimmt schon einmal das Gefühl, immer wieder vor ähnlichen Aufgaben zu stehen. Und dass diese Aufgaben irgendwie einem Muster zu folgen scheinen. Und vielleicht hast Du manches Mal das Gefühl, dass Du kein Glück verdient hast, weil Du immer wieder die selben Schwierigkeiten erlebt.

Oder Du hast erlebt, dass Du Dich bestimmten Menschen gegenüber plötzlich anders verhältst. So als wärst Du gar nicht mehr richtig Du selbst. Vielleicht ist Dich schon öfters an ganz bestimmten Orden ein seltsames Gefühl überkommen oder es hat Dich wie magisch zu einem Ort oder einem Menschen hingezogen.

Ist das alles Zufall, Vorsehung oder Karma? Müssen wir unser Schicksal geduldig ertragen oder können wir selbst etwas ändern? Ist alles vorherbestimmt oder entscheiden wir selbst, wohin uns unsere Lebensreise führt?

Was ist Karma?

Karma ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet „Tat“ oder „Wirkung“.

Der Kreislauf des Karma beginnt, bei unserer ersten Inkarnation in einem physischen Körper. Dann erhalten wir unsere Persönlichkeit, unser Ego und im Rahmen unserer eigenen Entwicklung unseren freien Willen. Auf Basis unserer Entscheidungen sammeln wir nun über viele Leben hinweg karmische Energien an, die uns an alte Strukturen binden.

Für jeden von uns gilt im Kreislauf des Lebens das Gesetz des Karma. Das bedeutet, dass jede geistige und körperliche Handlung zwangsläufig Konsequenzen mit sich zieht. Die Wirkungen unserer Handlungen wirken sich aber nicht nur auf das jetzige Leben aus – sie können sich auch erst in späteren Existenzen zeigen.

Das Gesetz des Karma steht für das universale Prinzip von Ursache und Wirkung oder das Gesetz von Aktion und Reaktion. Diese Wirkungen zeigen sich auf physischer und energetischer Ebene und zeigen sich im Kreislauf der Wiedergeburt.

Karma sind alle Wirkungen, die an unsere Seele gekoppelt sind, die noch einer Auflösung oder Erlösung bedürfen.

Das können sowohl positive als auch negative Energien sein, die wir in den verschiedensten Leben aufgenommen haben. Diese Kräfte erlauben es der Seele, ihren Entwicklungsweg fortzusetzen. Einerseits kannst Du die Früchte von positiven Karma-Energien ernten oder musst erneut bestimmte Lebensabschnitte durchleben, weil Du negatives Karma angesammelt hast.

Karma kann sich in Ereignissen, Lebensumständen und anderen Resonanzen äußern. Es zeigt uns die Konsequenzen jeder Handlung auf körperlicher, emotionaler, mentaler und energetischer Ebene auf.

Karma kann nur durch aktives Abarbeiten erlöst werden. Das bedeutet, dass die Seele so lange wieder inkarnieren muss, bis alles Karma abgearbeitet worden ist. Dies geschieht so lange, bis die Seele alle Lektionen gelernt hat und alles Karma transformiert wurde.

Warum ist es so wichtig, Karma aufzulösen?

Wir sind alle hier um unser höchstes Wesen zum Ausdruck zu bringen.

Das ist aber nur dann möglich, wenn wir frei von allen Ängsten, Zwängen, Einschränkungen, Programmen Verletzungen, Ahnenbürden, Traumen, Glaubenssätzen und Mustern sind, die diesen freien Ausdruck verhindern.

Alle Erfahrungen und die damit verbundenen Energien (die wir selbst kreiert haben!) streben nach Erlösung. Alles, was wir uns nicht bewusst ansehen – also verdrängen oder unterdrücken – bestimmt unser Leben aus dem Unbewussten heraus.

Alles, was wir noch nicht erlöst haben, zieht uns immer wieder in die selben Erfahrungsräume hinein, damit es zu einer Lösung kommt. Deshalb fühlt sich Karma für uns oft so an, als ob wir uns im Kreis drehen würde. Wir stehen immer und immer wieder vor den selben Themen und Problemen. Das Rad des Schicksals dreht sich.

Auf der physisch-energetischen Ebene können wir Karma als eine tief reichende, physische Spannung beschreiben, die sich letztlich als Angst ausdrückt und in jeder Zelle unseres Körpers wohnt.

Wird diese Anspannung im Karma Clearing gelöst, so kann der physische Körper in eine vollkommene Entspannung gehen. In dieser Entspannung kann jedes einzelne Molekül der DNA in Deinem Körper wieder auf seiner optimalen Frequenz frei schwingen kann. Deine Energie- und Körpersysteme arbeiten wieder unbelastet und frei.

Je weniger Karma-Energien Du trägst, umso tiefer entspannt sich Dein Körper. Und je mehr sich Dein Körper entspannt, umso mehr und unmittelbarer können sich die höheren, feinstofflichen Energien Deines Wesens ausdrücken.

Das Ziel des Lebens ist, dass Dein Körper immer mehr zu einem vollkommen entspannten Instrument Deiner eigenen Göttlichkeit und Liebe wird. Dein wahres Selbst kann sich völlig frei durch deinen Körper zum Ausdruck bringen – in all seiner Schönheit und Herrlichkeit.

Karma Clearing: Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, wie Karma gelöst werden kann und die karmischen Energien und Kräfte in den Ausgleich gebracht werden können.

Neben den nachstehend angeführten Methoden ist die Karma-Korrektur mit Hilfe Deiner magischen Lebenszahlen aus der Kabbala Lebensanalyse einer der effektivsten Wege um Dein Karma zu erlösen.

  • Achtsamkeit & Bewusstsein – Du hast die Möglichkeit, unbewusste Muster, Prägungen und Erwartungen, Wertvorstellungen und Überzeugungen zu erkennen, in dem du dich und deine Reaktionen auf das, was um dich herum und in dir geschiehst beginnst zu beobachten, anstatt darauf zu reagieren.
  • Meditation – unterstützt beim Offenbaren und Ergründen von karmischen Ursachen. Es wirkt transformierend und stärkt die Intuition
  • Energiearbeit – Lösen von Blockaden, Ausgleich von Chakren und Tiefenentspannung
  • Körperarbeit (Cranio Sacrale Körperarbeit, Somato Emotionale Entspannung, Kahi Loa) – Lösen von Blockaden, Ausgleich des Nervensystems, Entspannung von Muskulatur und Organen
  • Ho’oponopono – Das Hawaiianische Vergebungs-Ritual bringt tiefe Entspannung und Erleichterung auf emotionaler, geistiger, spiritueller und auch körperlicher Ebene.
  • Quantenheilung – Mit kurzen Impulsen tief sitzende Blockaden auflösen und neue Wirklichkeiten erschaffen.
  • Karma-Yoga – hilft bei der Spiritualität im Alltag, der Erweiterung des Bewusstseins, um durch Handlungen Befreiung zu erfahren.
  • Auflösen von Egoismus und Schuld
  • Bewusst und selbstverantwortlich leben

Fragen zum Thema „Karma Clearing“ zur Kabbala Lebensanalyse und Terminvereinbarung​.

Wenn du für Dein individuelles Karma Clearing meine Unterstützung oder Hilfe in Anspruch nehmen möchtest – ich bin gerne für Dich da! Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg mit Dir gemeinsam zu gehen.

Bitte kontaktiere mich sehr gerne für weitere Fragen oder Terminvereinbarungen.

Von Herzen,

Ursula =)

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Unbewusste Trauer.

Wenn wir trauern, ohne es zu wissen...

Wenn die Erfahrung eines Verlustes kaum oder gar nicht emotional erfahren und durchlebt wird oder werden kann, drückt sich die Trauerreaktion vorwiegend über körperliche Symptome aus. Der Körper übernimmt die unverarbeiteten Gefühle und entwickelt spezifische Anpassungsstrategien, die sich als chronische und/oder psychosomatische Beschwerden zeigen. Die Trauer ist so tief in uns verborgen, dass wir uns an sie nicht mehr bewusst erinnern – wir haben die Verbindung zu unseren tiefsten Gefühlen verloren.

Vielleicht gab es schon in unserer Kindheit in unserem familiären Umfeld aus den verschiedensten Gründen kein Platz für unsere Gefühle. Vielleicht war niemand da, der unsere Trauer wahrgenommen hat. Vielleicht wollten wir unsere Trauer auch gar nicht zeigen, weil wir uns für unsere Gefühle schämten oder wir unsere Eltern und Geschwister nicht belasten wollten.

Aus der Somato Emotionalen Entspannung ist Phänomen der Trauer über unvollendete biologische Prozesse bekannt. Das bedeutet, dass ein natürlich geplanter oder vorherbestimmter biologischer Ablauf nicht vollendet wurde und sich als Unwohl-Sein, Schmerz oder Störung im Körper manifestiert. Dies kann eine Schwangerschaft sein, die durch eine Fehlgeburt oder einen Not-Kaiserschnitt nicht dem biologischen Programm gemäß vollendet wurde. Oder eine Geburt, bei der das Bonding mit dem Baby nicht in der optimalen Form möglich war. Auch ein gestörter Prozess der Reproduktion durch Sterilisation oder Kinderlosigkeit kann zu körperlichen Trauerprozessen führen.

Aber auch der Verlust der körperlichen Unversehrtheit durch Operationen, durch schwere Krankheiten oder der Verlust von biologischen Funktionen und körperlichen Fähigkeiten wie z.B. durch eine Sterilisation, eine Amputation oder die Entfernung eines Organs können biologische Trauerprozesse und entsprechende psychosomatische Beschwerden auslösen, wenn sich Betroffene des Verlustes nicht bewusst sind und diesen weder verarbeitet noch integriert haben.

Und schließlich kann es auch sein, dass wir um etwas trauern, das wir niemals hatten – beispielsweise eine unbeschwerte Kindheit, wenn wir ohne Vater, Mutter, Großeltern oder Geschwister aufwuchsen. Wenn wir viel zu früh erwachsen werden mussten durch kranke, traumatisierte oder süchtige Eltern, um die wir uns kümmern mussten oder weil wir selbst krank und lange Zeit im Spital auf uns selbst gestellt waren. Viele von uns trauern tief in ihrem Inneren, weil sie in einem Umfeld aufwuchsen, in dem ihr wahres Potenzial nicht erkannt, gesehen und gefördert wurde, weil sie nie vollständig und ganz wahrgenommen wurden, so wie sie wirklich sind – ihr Licht, ihre Liebe und ihre Seele.

Wenn wir von Anfang an mit solchen Verlusten leben müssen, dann wird der Verlust „normal“ und wir haben ganz vergessen, dass wir eine tiefe Traurigkeit in uns tragen, die gesehen, gefühlt und erlöst werden will.

Es gibt fünf verschiedene Formen von unbewusster Trauer, die sich besonders gravierend auf unser Leben auswirken: Verlust in vorgeburtlicher Zeit, Verlust einer heilen Geburtserfahrung, Verlust von Urvertrauen im Kindesalter, Verluste aus früheren Leben, Übernommene Verluste aus dem Ahnenfeld. 

Mehr Informationen dazu findest Du im Blog-Artikel „Unbewusste Trauer“.

Komplizierte Trauer.

Wenn Trauer kompliziert wird...

Werden die Gefühle der Trauer aus verschiedensten Gründen verneint, unterdrückt oder nur teilweise durchlebt, kann der Verlust im Laufe der Zeit nicht auf gesunde Weise verarbeitet und integriert werden. Die Auseinandersetzung mit dem Schmerz bleibt aus – wir bleiben in Trauerkrisen verhaftet.

Vor allem dann, wenn Betroffene sich selbst nicht erlauben zu trauern, sich für ihre Trauer schämen oder ihre Trauer aus verschiedenen persönlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht leben können, verkompliziert sich der Trauerprozess.

Die Trauer wird unterdrückt, dauert sehr lange an oder ist mit extremen Gefühlen verbunden – wie beispielsweise starkem Zorn oder extrem starken Schuldgefühlen. Diese Probleme hängen oft mit einer sehr ambivalenten und stark belasteten Beziehung zum Verstorbenen zusammen.

Die nicht verarbeitete Trauer kann sich in Depression, in Panik- und Angstzuständen, in verschiedensten psychosomatischen und körperlichen Symptomen ausdrücken und sogar Suchterkrankungen nach sich ziehen. Wir verlieren den positiven Blick auf uns und unser Leben, unsere Perspektiven und unseren Lebensmut.

Auch bereits länger zurückliegende Verluste, die noch nicht verarbeitet wurden, können eine große Belastung für Betroffene und ihr Umfeld darstellen und zu ungesunden und dauerhaften Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Zieht sich der/die Trauernde sozial stark zurück, verspürt starke Schuldgefühle oder lang anhaltende Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Verbitterung, leidet unter psychosomatischen Symptomen (Schlaflosigkeit, Brust- oder Herzschmerzen, Gewichtsabnahme, etc.) oder äußert den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen oder ohne das Verlorene nicht weiter leben zu können, ist eine professionelle psychologische Beratung oder Psychotherapie dringend anzuraten.

Erschwerte Trauer.

Wenn Trauer unerträglich ist...

Plötzlich und unerwartete sowie traumatische Todesfälle können den Trauerprozess erschweren oder verhindern beziehungsweise die Trauerreaktionen stark intensivieren.

Wenn Menschen durch eigene Hand (Suizid) aus dem Leben scheiden, ist der Prozess des Abschied-Nehmens und des Trauerns für die Hinterbliebenen sehr komplex. Trauer und Schmerz mischen sich mit Wut und Schuldgefühlen und quälenden Fragen nach dem Warum und was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Hinzu kommt, dass das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabubehaftet ist – Betroffene sind mit einem stark verunsicherten Umfeld konfrontiert oder verschweigen den Suizid aus Schamgefühl oder um das Andenken des Verstorbenen nicht zu beschmutzen.

Der Tod des eigenen Kindes (plötzlicher Kindstod, Unfall, Krankheit, Drogenmissbrauch, Selbsttötung oder Gewaltverbrechen) stürzt die Hinterbliebenen und ihre gesamtes Umfeld meist in eine tiefe persönliche, partnerschaftliche und familiäre Krise. Nach einer Fehlgeburt, einer stillen Geburt oder dem Tod eines Neugeborenen fehlt im Umfeld häufig das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse verwaister Eltern. 

Ein medizinisch notwendiger oder von den Eltern gewollter  Schwangerschaftsabbruch stellt ebenfalls eine traumatische Erfahrung und eine große Belastung für die Eltern und auch ihre Beziehung dar. Das Verständnis, dass nach einer bewussten Entscheidung zur Beendigung einer Schwangerschaft großer Schmerz, tiefe Trauer und starke Schulgefühle auftreten, fehlt meistens.

Auch unklare Verlustsituationen bei verschwundenen, verschollenen oder vermissten Personen, eine besonders belastete Beziehungssituation (körperlicher oder emotionaler Missbrauch, Co-Abhängigkeit),  vorausgegangene nicht bewältigte Verlusterfahrungen, soziale Isolation, ein fehlender emotionaler Austausch im persönlichen Umfeld sowie die Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Verlust können eine natürliche Verarbeitung erschweren, verlängern oder sogar unmöglich machen.